Das BAUHAUS wird 100 Jahre alt. Am 12.04.1919 wurde es von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet.

Bauhaus in Weimar 1919 bis 1925

Bauhaus in Weimar 1919 bis 1925

Damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. Das historische Bauhaus stellt heute die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar. Das Bauhaus bestand von 1919 bis 1933. Es gilt heute weltweit als Ursprung der Avantgarde der Klassischen Moderne, der freien und angewandten Kunst und Architektur. Die Resonanz des Bauhauses hält bis heute an und erlebt mit dem 100. Jubiläum einen vielbeachtenten Höhepunkt. Von 1919 – 1925 war das Bauhaus in Weimar, der Geburtstadt Goethes, beheimatet. 1924 wurde jedoch durch einen politischen Machtwechsel in Thüringen die Zuschüsse für das Bauhaus um 50% gekürzt, so dass Gropius und seine Mitstreiter sich für eine Umzug des Bauhaus nach Dessau stark machten.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhauses eröffnete 2019 das neue Bauhaus-Museum Weimar.. Im Museum werden seitdem die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Sammlung präsentiert. Als Ort der offenen Begegnung und Diskussion erinnert es an die frühe Phase der bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts und verknüpft deren Geschichte mit Fragen zur Lebensgestaltung von Heute und Morgen.

Bauhaus in Dessau 1925 – 1932


Bauhaus in Dessau 1925 – 1932

1925 erfolgte der Umzug nach Dessau. Dort entstanden die ersten Möbel aus dem neuartigen Material Stahlrohr – von Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe entworfen – die ersten Freischwinger. Der Start für die Zusammenarbeit mit der Industrie!

Am 4. Dezember 1926 wurde das neue, von Walter Gropius entworfene Bauhausgebäude eingeweiht. Der verglaste Werkstattflügel zur Straßenseite sorgte schon damals, ebenso wie die gleichzeitig errichteten und ebenfalls von Gropius entworfenen „Meisterhäuser“, für Aufsehen in der Architekturszene. Diese „Meisterhäuser“ dienten zugleich als Werkstatt und als Wohnhaus. Wie das Bauhausgebäude vereinten auch Sie konsequent die damals entwickelten Vorstellungen von Wohnen und Arbeiten.

Am 1. April 1928 trat Gropius als Direktor zurück. Der Schweizer Architekt Hannes Meyer wurde neuer Direktor. Unter seiner Leitung wurde für das Bauhaus die Devise „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ ausgegeben. Er intensivierte auch die Zusammenarbeit mit der Industrie und bewirkte auch eine Konzentration auf das Fach Architektur. Meyer, der als poltisch links galr und sozialistische Positionen vertrat, blieb bis zu seiner fristlosen Entlassung durch den Oberbürgermeister von Dessau am 1. August 1930 Direktor des Bauhauses.

Ab 1930 leitete der Architekt Ludwig Mies van der Rohe das Bauhaus in Dessau. 1932 setzte die NSDAP die Schließung des staatlichen Bauhauses durch. Ludwig Mies van der Rohe versuchte das Bauhaus durch Umzug nach Berlin als eine private Einrichtung weiterzuführen.

1976 wurde das 1945 teilweise zerstörte Gebäude des Bauhauses in Dessau rekonstruiert.

Ein weiterer Höhepunkt im „Jubiläums-Bauhaus-Jahr“ wird sicher die Eröffnung des Bauhaus Museum Dessau am 8. September 2019 sein. Erstmals wird die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau umfassend zu sehen sein. Zugleich wird das Museum als eigenständiger, zeitgenössischer Ort die Bauhausbauten in Dessau verbinden.

Wer in diesen Tagen keine Zeit hat, nach Weimar oder nach Dessau zu fahren, der kann das BAUHAUS-Jubiläum auch zuhause feiern….

….mit dem BAUHAUS Mobile von Flensted Mobiles aus Dänemark.
Das Mobile wurde von Ole Flensted in Kooperation mit dem Bauhaus-Museum konzipiert.

Der „Bauhaus-Code“: Als primäre Formen und Farben sind vorhanden: Kreis, Quadrat und Dreieck!
Nach Kandinsky bedeutet der Kreis die höchste Spannkraft und Elastizität, eine Eigenschaft, die dieser mit der Farbe Blau verbunden hat, welche auf´s beste das intensive Gefühl der Kälte ausstrahlt. Das Quadrat in der Farbe Rot strahlt viel Ruhe aber auch ein wenig Wärme aus. Das Dreieck soll Himmel und Erde verbinden. In der Farbe Gelb strahlt es eine starke Kraft und große Wärme aus.

All diese Grundsätze wurden von Ole Flensted bei der Gestaltung diese Mobiles, das in Zusammenarbeit mir dem Bauhaus Museum entstand – berücksichtigt.

Auch das Circle Square Mobile – dessen Original im Guggenheim Museum in New York hängt – wurde nach diesen Prinzipien entworfen und gefertigt.

Das Original des Circle Square Mobile – im typischen Bauhaus-Stil – wurde 1996 vom New Yorker Grafik-/Designstudio Greenberg Kingsley für das Guggenheim-Museum entworfen. Manchmal wird das Guggenheim Mobile (Circle Square Mobile) wegen seiner Farben und Formen auch Mondrian Mobile – nach dem niederländischen Malter Piet Mondrian – genannt.